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Buchführung Telefon-/Internetrechnung bei 2 EÜR

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FragenBuchführung Telefon-/Internetrechnung bei 2 EÜR

Uhr
Von: manu135
1 Antworten
Ich führe zwei Gewerbe (ein kleines Kunstgewerbe-Atelier im Nebenerwerb sowie seit kurzem ein Dienstleistungsunternehmen im Haupterwerb). Beide Unternehmen kann ich von zu Hause aus im häuslichen Arbeitszimmer ausüben, es läuft also alles über die private Telefonrechnung. Bislang war ich Kleinunternehmer, ab sofort bin ich umsatzsteuerpflichtig.

angesetzt ist folgender (realistischer) Kosten-Split:
– 20 Prozent TK-Anteil für das kleine Gewerbe
– 30 Prozent TK-Anteil “privat”
– 50 Prozent TK-Anteil für das große Gewerbe

Frage 1:
Könnte ich statt der etwas umständlichen Verbuchung des Privatanteils über die “sonstige Nutzungs- und Leistungsentnahme” auch einfach die Rechnung weiterhin über das Privatkonto laufen lassen und nur den 50- bzw. 20-Prozent-Anteil als Betriebsausgabe in der jeweiligen EÜR ansetzen und aus diesen Anteilen jeweils die Vorsteuer ziehen? Es kommt ja letztendlich in Zahlen auf dasselbe Ergebnis, nur dass nicht der komplette Telefonrechnungsbetrag zuerst als Betriebsausgabe läuft und der Privatanteil samt Umsatzsteuer wieder als Einnahme zurückgebucht wird, sondern dass gleich nur der jeweilige gewerbliche Anteil als Betriebsausgabe gebucht wird. Wäre das so korrekt oder wird dieser Weg bei einer Steuerprüfung beanstandet?

Frage 2:
Ich kann das Original der Telekom-Rechnung ja nur einmal ablegen – kommt in den Ordner des zweiten Gewerbes dann eine Kopie der Originalrechnung mit eigener Belegnummer ODER eine Kopie der Rechnung mit der Belegnummer des Erstgewerbes?

Vielen Dank!

Von: TorstenMo
Uhr
Bitte machen Sie es nicht komplizierter als es wirklich ist.

In der Praxis wird es wie folgt gehandhabt:
lassen Sie die Telekom Rechnung von Ihrem Geschäftskonto abbuchen und erfassen Sie diese Betriebsausgaben zu 100 Prozent mit Vorsteuerabzug.

Am Jahresende wird die Gesamtsumme im Rahmen der unentgeltlichen Nutzung zu 30 Prozent pauschal korrigiert, so dass sie 70 Prozent Betriebsausgaben mit Vorsteuerabzug hatten. Wenn Sie es wirklich richtig wasserdicht machen wollen, korrigieren sie um 50 Prozent (wie Sie es ja auch vorhalten).

Sie brauchen weder eine Rechnung zu kopieren und in dem andern gewerbeabheften noch und eine andere Umständlichkeit vornehmen.

Fakt ist: das Ergebnis ist doch die Betriebsausgabe korrekt zu erfassen und auch die Vorsteuer in der richtigen Höhe vom Finanzamt zu bekommen. Sie möchten keinen Ärger mit dem Finanzamt haben und auch keine zusätzliche Bürokratie. Genau das haben sie mit oben beschriebener Möglichkeit erreicht. Sparen Sie sich die Zeit und machen Sie lieber andere Dinge, die für ihr Geschäft wichtig sind.

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