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Drittaufwand und erweiterter Eigenaufwand

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FragenDrittaufwand und erweiterter Eigenaufwand

Uhr
Von: aws33
2 Antworten
Hallo zusammen,

momentan diskutiere ich mit meinem FA die folgende Ausgangslage:

* Steuerpflichtiger (StPfl) ist vom FA anerkannter Freiberufler
* Von der Mutter des StPfl wurde von wenigen Jahren ein neues Kfz gekauft und finanziert (Ratenkauf mit Option des Rückkaufes).
* Das Kfz wird ausschließlich vom StPfl zu betrieblichen Zwecken genutzt.
* Das Kfz ist auf den StPfl zugelassen und versichert.
* Alle Kosten für das Fahrzeug wie Wartung, Steuer, Versicherung und Co. werden vom SPfl getragen, die Käuferin bzw. Bank sind von den Kosten freigestellt.
* Die Finanzierungsrate wird ebenfalls StPfl getragen und auf das Konto der Käuferin überweisen, von dort erfolgt die Abbuchung der Bank.

In der Einkommenssteuererklärung wurde nach Kilometerpauschale abgerechnet, was aber ein Jahr nach der Erstellung des Bescheides rückwirkend aberkannt wurde. Nunmehr will das FA nur noch die real angefallenen Kosten anerkennen, welche sich nach Ansicht des FA auf die Kraftstoffkosten beschränken. Alle anderen Kosten wurden zurückgewiesen, Widerspruch wurde schon erhoben.

Wie wird dieses hier im Forum eingeschätzt ? Stichworte “Drittaufwand” und “erweiterter Eigenaufwand” ?

Merci

Von: aws33
Uhr
Hallo,

sind alle in Urlaub oder hat keiner eine fachkundige Meinung ?

Viele Grüße

Von: TorstenMo
Uhr
Nein aws,

Es hat nichts mit Urlaub zu tun, sondern mit juristischer und steuerlicher Beratung, die ich nicht geben darf. Deswegen warte ich sehr oft, bis zum Beispiel Steuerberaterkexel derartige Fragen beantwortet. Er macht das aber nicht regelmäßig täglich, sondern nur nach Bedarf und Zeitpunkt was man letztlich auch verstehen kann, denn normalerweise zahlen Mandanten für derartige Fragen. Da dies hier nicht so ist, müssen Sie es in Kauf nehmen, dass eine Frage längere Zeit unbeantwortet bleibt. In der Betriebswirtschaft heißt es ganz einfach: die Erhöhung der Durchlaufzeit senkt die Kosten oder andersrum. Wenn Sie also Geld in die Hand nehmen, kommen Sie schneller eine Antwort. Da das hier im Forum nicht möglich ist, bleibt ihnen nur der Gang zu einem Steuerberater oder etwa zu einem Kooperationspartner wie http://www.frag-einen-anwalt.de/default.asp?von=beraterlate

Lustigerweise habe ich gerade eben einer ähnlichen Frage beantwortet und dabei auf bereits geschriebene Antworten von Steuerberater Kexel verwiesen. Vielleicht sollten sie sich das erst einmal durchlesen. Wenn Sie Glück haben, beantwortet das bereits ihre Frage.

https://www.betriebsausgabe.de/forum/topic-1777.html

Ich hoffe ich konnte ihn trotzdem eine Hilfe sein.