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eBay Umsätze von privaten Verkäufen

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FrageneBay Umsätze von privaten Verkäufen

Uhr
Von: Amelie
7 Antworten
Lieber Herr Krexel,

wenn Sie sagen, dass ich in der Gründungsphase meines Kleinunternehmerdaseins (Verkauf von gebrauchten Spielen) die Verkäufe aus dem Fundus meiner Kinder mit zum Umsatz zu rechnen hätte, wäre ich falsch beraten worden. Denn mir wurde gesagt, dass das so in Ordnung wäre, wenn ich diese nicht zum Umsatz zählen würde und meine EÜR wurde daraufhin entsprechend von einer Steuerberaterin erstellt.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, kippen gerade meine gesamten Umsatzberechnungen aus den zurückliegende Jahren, und ich frage mich, ob ich überhaupt Kleinunternehmerin war.

Ich bitte um Verständnis, dass ich für diesen Punkt noch mal nachhake, da dies enorme Konsequenzen hätte.
Es ginge dann nicht um kleine Beträge, die eine Buchführung schon mal mit sich bringt, sondern um meine Existenz.

Herzlichst

Amelie

Von: TorstenMo
Uhr
Lustig, gerade gestern kam dazu bei ZDF WISO ein hervorragender Beitrag: zdf.de/WISO/Eingestellt-verkauft-und-abgemahnt-26384378.html (Link entfernt, da Beitrag nicht mehr vorhanden)

Beim nächsten mal bitte noch eine treffender Überschrift wählen, danke.

Von: Kexel
Uhr
Hallo Frau “Amelie”,

die Beiträge hier in dieem Forum dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine qualifizierte Steuerberatung. Eine Haftung kann und wird daher nicht übernommen.

Sie wünschen jedoch eine kostenlose Einzelfallberatung, zu dem möglichst noch mit Haftungsgarantie. Dies ist rechtlich nicht möglich.

Ihr Fall ist meines Erachtens nur korrekt lösbar, wenn alle Fakten, Daten, Buchhaltungsunterlagen etc. im Einzelnen vorgelegt und erläutert werden.

Es gibt keine exakte Grenze zwischen Privat und Gewerbe bei ebay-Verkäufen. Die Grenze ist leider fließend und vor allem ab wann privat begonnene ebay-Verkäufe zur Gewerblichkeit werden ist im Einzelfall nur sehr schwer zu entscheiden.

Meine Empfehlung, vertrauen Sie auf die Richtigkeit der von Ihrer früheren Steuerberaterin erstellten Unterlagen und haken Sie die alten Veranlagungsjahre einfach ab.
Wenn nicht, sollten Sie zuerst mit Ihrer früheren Steuerberaterin reden und sie auf mögliche Unstimmigkeiten hinweisen, damit diese sich das ganze nochmal ansehen und hierzu Stellung nehmen kann, ggf. auch erforderliche Korrekturen durchführt. Wenn sie tatsächlich einen Fehler gemacht hat, dann hat sie auch das Recht, diesen zunächst selbst zu beheben.

Von: Amelie
Uhr
Lieber Herr Krexel,

es lag mir fern, eine kostenlose Einzefallberatung zu erhalten.

Entschuldigen Sie bitte.

Ich habe heute schriftlich für meinen speziellen Fall um eine offizielle Antwort bei dem zuständigen Finanzamt gebeten.
Nach deren Antwort entscheide ich weiter.

Danke auch an Sie Torsten für die Infos von WISO.
Meine accounts sind bereits seit langem von privat auf gewerblich umgestellt und ein Fachanwalt hat die juristisch wichtigen Vorgaben bearbeitet. Also dürfte die Abmahnung für mich kein Thema mehr sein.
Meine Frage geht eher in die Richtung, ob eine gewerbliche Verkäuferin, dennoch Spielsachen, Kleider, Schulbücher ihrer Kinder im Rahmen von gelegentlichen Privatverkäufen veräussern darf, ohne dies zu Ihrem Umsatz im Betrieb rechnen zu müssen.
Ganz speziell interessiert mich vor allem die Übergangsphase von Privat zu Gewerblich, in der man noch nicht alle Fragen vorher klären kann, denn Vieles ergibt sich erst im Laufe der Zeit.

Herzliche Grüsse

Amelie

Von: Amelie
Uhr
Guten Tag

wie verhält es sich wenn ich die Transportkosten von Werbematerial für meine Kleinunternehmen
aus Holland auf dem Konto 4600 anstelle von Innergemeinschaftl. Erwerb verbutht.
Hat das Auswirkungen?
oder ist das auch in Ordnung da es sich nicht um Ware handelt, welche weiterverkauft wurde.

Vielen Dank für die Antwort

Amelie

Von: Amelie
Uhr
Hallo,

ich entschuldige mich für mein schlechtes Deutsch im Beitrag obendrüber.
Es soll vielmehr so heissen: Eine Firma aus Holland schickt eine Rechung über Büromaterial bzw. Werbematerial über 5,26 €. Darin steht, dass der Warenwert 0 Euro ist und die Versand-u. Bearbeitungskosten incl. 19 MwSt. den Rechnungsbetrag. Das wurde von einem Berater auf dem Konto 4600 und 4930 verbucht, brutto wie netto, da ich als Kleinunternehmerin agierte.
War das so richtig, oder hätte es auf ein Konto innergemeinschaftl. Lieferung gehört. Wenn ja, welche Auswirkungen hat das hinsichtlich der Gewinnberechung, wenn das falsche Konto gewählt wurde?

Wie wird das, wenn ich von der Kleinunternehmerregelung nun im kommenden Geschäftsjahr diese Rechungen als normale regelbesteuerter Unternehmerin bekomme mit 0% MwSt. ausgewiesen?

Ich hoffe mich jetzt besser ausgedrückt zu haben.

Wäre sehr nett, eine klare Antwort zu bekommen, da ich unterschiedliche Sachen im Internet fand.

Herzliche Grüsse

Amelie

Von: Kexel
Uhr
Hallo,

Amelie wrote:
Das wurde von einem Berater auf dem Konto 4600 und 4930 verbucht, brutto wie netto

Ihr Berater hat sich nicht verbucht, er hat richtigt gebucht.
Auf Konten der Kontenklasse 3 gehören nur solche Kosten, die sich direkt auf den Wareneinkauf beziehen, also Wareneinkauf und Warenbezugskosten.

Amelie wrote:
Wäre sehr nett, eine klare Antwort zu bekommen, da ich unterschiedliche Sachen im Internet fand.

Dafür haben Sie ja einen Berater, ich nehme mal an einen Steuerberater. Auskünfte aus dem Internet erfolgen, im Gegensatz zu denen Ihres Steuerberaters, grundsätzlich ohne Haftungsgarantie.

Von: Dennis2013
Uhr
Ich denke, da die Umstellung auf eBay bereits erfolgt ist, sind die erzielten Einnahmen nicht buchungswürdig. Korrigiert mich bitte, wenn jemand das anders sieht.