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Fremder KFZ – betriebl. Nutzung – BV ?

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FragenFremder KFZ – betriebl. Nutzung – BV ?

Uhr
Von: Laperla
1 Antworten
Hallo alle zusammen,
da ich zu meinem Fall leider keine passende Antwort gefunden habe, hier meine Frage:

Ich habe ein Gewerbe und bin im Jahr 2012 ca. 30.000 km mit einem PKW gefahren, der mir unentgeltlich überlassen wurde. Ich habe die gefahrenen Kilometer genauestens aufgelistet und mit 0,30 EUR abgerechnet und als Betriebsausgabe in meiner EÜR angegeben. Finanzamt meint, dass ich die Fahrtkosten nicht absetzen könne, da Pkw nicht im Betriebsvermögen ist.

Lt. Aussage meines StB kann ich die Kosten absetzen, auch wenn der Pkw nicht mir gehört.

Außerdem meint FA, dass auch ein fremder PKW ins BV genommen werden muss, es kommt angeblich nicht darauf an, wem der Pkw gehört. Dies habe ich aber anders gelesen….

Meine Frage nun, muss ich fremden Pkw ins BV nehmen? Wenn nein kann ich doch die Kosten als BA absetzen oder?
Ich wäre so dankbar um eine Antwort !!
Danke und lg
Laperla

Von: TorstenMo
Uhr
Diese Frage hat Steuerberater Kexel schon sehr oft in diesem Forum geklärt. Bevor ich jedoch mir die Arbeit mache, die einzelnen Fälle herauszusuchen und hierzu verlinkt, so dass man nachlesen kann, möchte ich einfach mal die doch sehr freche Frage stellen:

Wieso haben Sie einen Steuerberater, der ihnen keinen Rat gibt oder Ihnen zu einer Handlung oder Entscheidung verhilft? Wozu bezahlen Sie den, wenn sie am Ende doch hier in einem Forum Leute fragen, die sie nicht kennen und nicht wissen, ob die Recht haben oder deren Aussagen überhaupt rechtssicher sind? Gehen Sie zu Ihrem Steuerberater und reden Sie dem er in den hintersten, denn schließlich nimmt er ja ziemlich viel Geld für das was er tut, dann sollten Sie sich auch darauf verlassen können und nicht noch mehr Unsicherheit bekommen. Oder wechseln Sie den Berater.

Auch das ist ein Rat, den Sie mir durchaus bezahlen können :mrgreen:

Im Folgenden passender Antworten von Steuerberater Kexel:

https://www.betriebsausgabe.de/forum/topic-1533.html
https://www.betriebsausgabe.de/forum/topic-1062.html

Außerdem stelle ich mir die Frage, ob bei einer jährlichen Nutzung von 30.000 Kilometern es sich noch um ein Fahrzeug im Privatvermögen handelt. Wenn man davon ausgeht, dass man das Fahrzeug nur dann im Privatvermögen halten darf (und somit mit der Reisekostenpauschale von 30 Cent abrechnen darf), wenn es sich bei der Nutzung um weniger als 50 Prozent handelt, müsste man die 30.000 Kilometer glatt verdoppeln und somit der reine Gesamtfahrleistung von 60.000 Kilometer bei dem Fahrzeug maßgeblich. Das Finanzamt kann durchaus durch die letzten Rechnungen der Kfz Werkstatt oder die Abrechnung vom zwölf nachvollziehen, wie viel sie in etwa pro Jahr fahren. Das stimmt mich jetzt etwas nachdenklich, dahingehen wurde ich einmal Nachforschungen anstellen und schauen, ob sie nicht dahingehend schon einen Fehler machen.

Bitte fragen Sie unbedingt einen Fachanwalt für Steuerrecht bei unserem Kooperationspartner http://www.frag-einen-anwalt.de/default.asp?von=beraterlate holen Sie sich Rechtssicherheit.

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