≡ Menu
Fragen »

kilometerpauschale — kfz über eltern versichert

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

Fragenkilometerpauschale — kfz über eltern versichert

Uhr
Von: fuzzi
1 Antworten
hallo

ich habe im märz 2008 meine freiberufliche tätigkeit aufgenommen. dafür benutze ich mein privat auto, welches ich schon seit jahren besitze und immer noch über meinen vater angemeldet und versichert ist (wegen schadensfreiheitsklasse)

für meine freiberufliche tätigkeit fahre ich mit diesem auto ca 2.300 km pro monat. diese möchte ich gerne pauschal mit 30 cent je km abrechnen.

stellt diese konstellation ein problem dar, da das auto noch über meinen vater versichert ist und so aus der sicht vom finanzamt meinem vater gehört?

muss / sollte ich das auto jetzt ummelden und auf mich versichern?

ach ja: ich will das auto unbedingt in meinem privatbesitz lassen und über pauschale abrechen. schon die option als firmenwagen durchgerechnet, fahre aber mit der pauschale besser.

Von: Kexel
Uhr
Hallo,

da es Ihr Auto ist, können die Kosten auch geltend gemacht werden. Das es aus versicherungsrechtlichen Gründen auf Ihren Vater angemeldet ist, spielt dabei keine Rolle.

Bei einer betrieblichen Fahrleistung von 2300 km pro Monat unterstelle ich, dass der betriebliche Anteil bei mehr als 50 % liegt, damit stellt das Fahrzeug sogenanntes notwendiges Betriebsvermögen dar und ein pauschaler Ansatz von 0,30 Euro pro gefahrenem Kilometer scheidet aus. Es sind die nachgewiesenen tatsächlichen Kosten anzusetzen. Ebenso ist der Privatanteil zu berücksichtigen (1 %-Regelung oder Fahrtenbuch). Die Abschreibung ist – vereinfacht ausgedrückt – aus dem Restwert des Fahrzeugs zu errechnen.

Gruß

Helmut Kexel, Vereidigter Buchprüfer/Steuerberater
www.steuernplusberatung.de