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Verpflegungsmehraufwand bei wechselnden Einsatzorten

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FragenVerpflegungsmehraufwand bei wechselnden Einsatzorten

Uhr
Von: leviathan
1 Antworten
Hallo,

ich bin als selbstständiger (gewerbetreibender) Lichttechniker tätig und meine Einsatzorte wechseln ständig (mit jedem Job). Auch innerhalb der Stadt in der ich lebe und arbeite (Einsatzzeiten sind hierbei in der Regel zischen 10 – 18 h). Ich habe den bereits vorhanden Thread zu dem Thema gelesen und weiß auch von anderen “freien” Technikern, daß es bei hiesigen FA anerkannt wird, VPMA (Verpflegungsmehraufwand) für Jobs “am Wohnort” geltend zu machen. Ein paar Fragen hab ich totzden noch:

1. Reichen die Eigenbelege den FAs als Nachweise, daß auch tatsächlich gerabeitet wurde? Da ich keine Belege über Übernachtungen etc. habe, kann ich nur über Rechnungen (an meine Auftraggeber) nachweisen , daß ich gearbeitet habe.

2. Wenn ich Eigenbelege (Quittungen) erstelle, also Belege über die “ausgezahlte” Pauschale, wäre dann der richtige “Buchungsweg” (Ich benutze Quickbooks 2008 als Buchhaltungssoftware)
Konto 4660 (Reisekosten) –> Kasse?
Oder sollte ich noch ein Unterkonto für wechselnde Einsatzorte innerhalb meines Wohnortes anlegen?

Vielen Dank schonmal

Lev.

Von: Kexel
Uhr
Hallo,

genau so sollten Sie es machen.

Das Finanzamt möchte und kann nur anhand der Ausgangsrechnungen, ggf. in Verbindung mit Tankquittungen, feststellen, ob ggf. tatsächlich eine Reise da oder da hin unternommen wurde.

Das Konto 4660 Reisekosten ist in Ordnung. Als Gegenkonto kann nur dann Kasse gewählt werden, wenn das Geld auch tatsächlich bar aus einer vorhandenen Kassen entnommen wird. Ist keine Barkasse vorhanden bzw. ist der Geldbeutel = Barkasse, dann kann – für die Reisekosten des Unternehmers selbst – auch als Gegenkonto das Konto Privat (in Ihrem System wahrscheinlich Konto 1800) benutzt werden.

Gruß

Helmut Kexel, Vereidigter Buchprüfer/Steuerberater
www.steuernplusberatung.de