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Warenbezugskosten

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FragenWarenbezugskosten

Uhr
Von: Ludwig
5 Antworten
Hi,

ist die Ware das Wert was auf der Rechnung als Preis steht oder muss ich zur Wertermittlung auch noch die Portokosten anteilig rechnen?

Geht um teure Schuhe und es waren noch Schnürsenkel mit bei (nicht so teuer) Die Senkel hab ich behalten, die Schuhe vertickt. Versandkosten bleiben die gleichen, ob mit oder ohne Schnürsenkel.
Schnürsenkel hab ich als auf der Rechnung genannter EK-Preis als Eigenverbrauch gebucht. Passt das so? Oder muss ich da jetzt noch die Portokosten antelig dazutun? Wenn ja, wie muss ich das rechnen?

Ludwig

Von: Ludwig
Uhr
Kann man dazu irgendwo was nachlesen?

I hab nämlich nix gefunden im Internet.

Das 2. Paar Schnürsenkel war mitangeboten wordn und ich wollt da nedd feilschen, dass der Verkäufer die raustut. Wär ja a Schmarrn! Die wollt ich nedd verkaufn.
I hab ma gdacht, die kann i ja selber nehmn.
Um die Schuh is ma gann.
Die vertick i auf dem Trödelmarkt für gudd Geld (san gebraucht, aber noch fesch).

Ludwig

Von: Ludwig
Uhr
Kollege von Ihnen meinte, dass das so in Ordnung geht.
Ich machs dann so. Ist halt irgendwie Buchfuehrung.p

Von: Ludwig
Uhr
Ludwig wrote:
Kollege von Ihnen meinte, dass das so in Ordnung geht.
Ich machs dann so. Ist halt irgendwie Buchfuehrung.p

Der meinte ich muss ned anteilig die Portokosten. fuer mei Senkel dazurechnen. so dass wars vo
Ludwig

Von: Kexel
Uhr
Hallo,

wenn hier jeder in seiner Landessprache schreibt, haben wir schnell den Turmbau zu Babel und keiner versteht mehr etwas oder sollen Ihre Hinweise spaßig gemeint sein? Dann gehören Sie aber auch nicht hierhin, denn das Finanzamt versteht in Sachen Steuern keinen Spaß.

Von: Kexel
Uhr

um was geht es Ihnen in Ihrer Frage eigentlich?
Einkommensteuer, Umsatzsteuer, beides, oder?

Da Sie Ihre Frage unter der Rubrik “Kleinunternehmer” gestellt haben, gehe ich davon aus, dass Sie umsatzsteuerlich Kleinunternehmer sind und somit die Umsatzsteuer für Sie keine Rolle spielt.

Also bleibt die Einkommensteuer – da sind Privatentnahmen mit dem sogenannten Teilwert zu bewerten, geregelt in http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__6.html in Verbindung mit § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG (Teilwertdefinition).
– Sie wollten ja die gesetzliche Grundlage. –
Letztendlich kann der Teilwert aber nur im Wege der Schätzung nach den Verhältnissen des Einzelfalls ermittelt werden. Im Zeitpunkt des Erwerb entspricht der Teilwert den Anschaffungskosten (Kaufpreis + Anschaffungsnebenkosten wie zum Beispiel anteilige Portokosten).
In Ihrem Beispiel würde ich aber den Kaufpreis ohne Porto als angemessen ansehen, vor allem weil die Schnürsenkel vom Wert her im Vergleich zu den Schuhen von untergeordneter Bedeutung sind. Also das Porto vereinfacht in voller Höhe den Schuhen zurechnen.