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Abwasserkontrollschacht

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 15. Februar 2017

Ein Abwasserkontrollschacht – auch Revisionsschacht genannt – wird auf einem Grundstück an der Stelle eingebaut, wo die hauseigenen Entwässerungsleitungen in das kommunale Kanalnetz übergehen. Man kann in dieses massige Bauteil aus Beton über Stufen hinabsteigen und Wartungsarbeiten (z. B. an einer Rückstauklappe) durchführen. Außerdem lassen sich über einen Abwasserkontrollschacht eventuelle Verstopfungen in den Leitungen einfacher lokalisieren, ohne dass man gleich das ganze Grundstück aufgraben muss.

Ein Abwasserkontrollschacht wird meistens im Rahmen der privaten (nicht öffentlichen!) Ersterschließung eines Grundstückes verlegt. Die Kosten dafür gehören zu den Herstellungskosten eines Betriebsgebäudes. Diese kann ein Unternehmer aber nicht sofort, sondern nur im Wege der Abschreibung (AfA) als Betriebsausgabe absetzen. Eventuelle Wartungskosten für einen Abwasserkontrollschacht kann man dagegen als Grundstücksaufwand sofort als Betriebsausgabe geltend machen.


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