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Gaststättenkonzession

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 15. Februar 2017

Nach dem Gaststättengesetz braucht man in Deutschland eine besondere Erlaubnis, wenn man einen genehmigungspflichtigen Gastronomiebetrieb eröffnen will. Eine solche Genehmigungspflicht besteht insbesondere dann, wenn auch Alkohol ausgeschenkt werden soll. Keine Erlaubnis brauchen hingegen Beherbergungsbetriebe wie etwa Hotels, wenn sie an ihre Hausgäste alkoholische Getränke ausgeben.

Die erforderliche Genehmigung nennt man Gaststättenkonzession – früher war auch die Bezeichnung „Schankerlaubnis“ üblich. Sie wird nur auf Antrag von der zuständigen Behörde erteilt, nachdem man alle notwendigen Unterlagen und Bescheinigungen eingereicht hat. Manchmal wird die Gaststättenkonzession auch versagt. Beispielsweise dann, wenn der Wirt unzuverlässig erscheint oder selbst ein Freund des Alkohols ist.

Über die Kosten einer Gaststättenkonzession kann man keine genaue Aussage treffen, weil sich diese nach den unterschiedlichen Verwaltungskostengesetzen der Bundesländer richten. Maßgeblich wird die Gebührenhöhe jedoch von der Größe der Gaststätte abhängen.

Aus steuerlicher Sicht ist die Gaststättenkonzession eine Gebühr mit ausschließlich betrieblicher Veranlassung. Somit kann man die Aufwendungen sofort bei der Zahlung als Betriebsausgabe verbuchen.

 


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