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Gerätekiste

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 15. Februar 2017

Eine Gerätekiste ist ein Behälter, in dem man Gegenstände aller Art aufbewahren und transportieren kann. Die Einsatzmöglichkeiten in Unternehmen sind daher nahezu unbegrenzt.

Besonders häufig werden Gerätekisten im Baugewerbe gebraucht, um Maschinen und Werkzeuge zu den jeweiligen Einsatzstellen zu befördern. Manchmal ist eine Gerätekiste auch fest in einem Fahrzeug eingebaut, so dass alle benötigten Utensilien immer griffbereit sind. Da eine Gerätekiste häufig unter extremen Bedingungen auf Baustellen eingesetzt wird, besteht sie meistens aus stabilem Kunststoff oder Stahlblech. Wer gute und langlebige Qualität will, kann für eine Gerätekiste durchaus einen drei- bis vierstelligen Betrag ausgeben. Der Preis hängt neben dem Material natürlich auch von der Ausstattung ab – beispielsweise ob die Gerätekiste abschließbar, fahrbar oder wasserdicht sein soll.

Die Kosten für eine Gerätekiste stellen bei einem Unternehmen abzugsfähige Betriebsausgaben dar, sofern eine ausschließlich betriebliche Nutzung vorliegt. Im Hinblick auf den Preis, der die Wertgrenze für ein geringwertiges Wirtschaftsgut (GWG) normalerweise übersteigt, kann man die Anschaffungskosten aber nur im Wege von Abschreibungen (AfA) steuerlich unterbringen. Hierbei werden die Kosten auf die voraussichtliche Nutzungsdauer verteilt. In der amtlichen AfA-Tabelle für allgemein verwendbare Anlagegüter ist bei einem Transportcontainer ein Zeitraum von 10 Jahren vermerkt.


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