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Pension

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 15. Februar 2017

Als Pension bezeichnet man an sich die Altersbezüge für Beamte im Ruhestand. In der Privatwirtschaft ist eine Pension eine zusätzliche Altersversorgung, die ein Unternehmen einem ehemaligen Mitarbeiter bezahlt – auch Betriebsrente genannt. Zusammen mit der staatlichen Rente soll sie das Einkommen im Alter sichern.

Eine Pension ist steuerpflichtiger Arbeitslohn, den der ehemalige Arbeitgeber nach der Lohnsteuerkarte versteuern muss. Derzeit gibt es auch noch eine gewisse steuerliche Begünstigung von Pensionen in Form des sog. Versorgungsfreibetrages. Allerdings wird dieser aufgrund des Alterseinkünftegesetzes von 2005 bis 2040 sukzessive verringert mit der Folge, dass Betriebsrenten ab 2040 vollumfänglich der Steuerpflicht unterliegen werden. Der steuerpflichtige Anteil wird sich also erhöhen, je später man in Rente geht. Die Beträge, die ein Unternehmen für die Pension eines ehemaligen Mitarbeiters aufwendet, stellen Lohnaufwand dar. Dieser ist betrieblich veranlasst und folglich als Betriebsausgabe abzugsfähig.

Eine Pension kann aber auch eine Möglichkeit zur Übernachtung darstellen, was im betrieblichen Sinne selbstverständlich auch eine Betriebsausgabe sein kann, Wenn der Unternehmer beispielsweise aufgrund einer Weiterbildung oder eines Messebesuchs in einer fremden Stadt übernachten muss. Sofern der Unternehmer für die Übernachtung in der Pension eine ordnungsgemäße Rechnung nachweisen kann, kann er als umsatzsteuerpflichtige Unternehmer auch die ausgewiesener Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen. Lesen Sie bitte auch den Beitrag zum Thema Hotel, Übernachtungskosten und Reisekosten.

 


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