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Sondermüll

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 15. Februar 2017

Bestimmte Abfälle sind als gefährlich einzustufen, weil sie sich beispielsweise negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken, infektiös sind oder der Umwelt schaden. Man spricht dann von Sondermüll, zu dem unter anderem Laugen, Säuren, Batterien, Medikamente und Altöl gehören.

Sondermüll kann man nicht einfach in die Mülltonne werfen, sondern muss ihn fachmännisch entsorgen. Bei manchen Stoffen ist der Händler gesetzlich verpflichtet, diese vom Kunden wieder gebührenfrei zurückzunehmen und auf eigene Kosten zu entsorgen (z. B. Altöl, Batterien). Andernfalls muss man den Sondermüll selbst zu einer Deponie bringen bzw. diesen von einer Entsorgungsfirma abholen lassen.

Unternehmen, die ihren Sondermüll loswerden wollen, müssen für dessen Entsorgung mitunter sehr viel Geld bezahlen. Sofern der Sondermüll im Rahmen der Geschäftstätigkeit angefallen ist, liegt eine betriebliche Veranlassung vor – etwa bei Autowerkstätten, Labors oder Arztpraxen. Somit darf man sämtliche Entsorgungskosten als Betriebsausgabe verbuchen.


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