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Streugutkiste

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 15. Februar 2017

Eine Streugutkiste ist ein Behälter, in dem man Streugut jeder Art (z. B. Sand, Split, Streusalz) lagern kann. Sie ist für den Einsatz im Freien gedacht und besteht daher gewöhnlich aus widerstandsfähigem Kunststoff oder Holz.

Häufig ist eine Streugutkiste mit einem verschließbaren Deckel sowie einer Klappe ausgestattet, aus der man den Inhalt bequem mit einer Schaufel entnehmen kann.

Besonders häufig kommt eine Streugutkiste im kommunalen Bereich beim Winterdienst  zum Einsatz. Jeder kennt die orange-grünen Behälter, die an vielen Straßen stehen. Aber auch in Unternehmen leistet eine Streugutkiste  wertvolle Dienste, wenn man das Firmengelände in der kalten Jahreszeit frei von Eis und Schnee halten muss. Schließlich soll gewährleistet sein, dass sich Besucher und Mitarbeiter jederzeit gefahrlos dort bewegen können. Der Vorteil einer Streugutkiste besteht darin, dass das Streugut direkt an Ort und Stelle zur Verfügung steht und man es nicht erst mühsam herbeischaffen muss.

Verwendet man als Unternehmen eine Streugutkiste nahezu ausschließlich für betriebliche Zwecke, kann man die Anschaffungskosten als Betriebsausgabe verbuchen. Falls diese die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) übersteigen, wirken sich aber nur die jährlichen Abschreibungen gewinnmindernd aus. Diese bekommt man, indem man die Kosten auf die voraussichtliche Nutzungsdauer verteilt. Ist eine Streugutkiste günstiger, ist es hingegen möglich, die Anschaffungskosten sofort als Betriebsausgaben zu verbuchen.


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